
LUDWEILER „Ein echter Schriftsteller? Wirklich ein ganz echter?“, fragten die Schüler, als sie erfuhren, dass sie Besuch erhalten würden. Berühmten Besuch: Andreas Kirchgäßner, einen bekannten Kinderbuchautor.
Kirchgäßner erfreute die dritten und vierten Klassen der Grundschulen in Ludweiler und Lauterbach. Einen dicken Koffer voller Bücher hatte er dabei und – noch viel wichtiger – einen ganzen Kopf voller Ideen. Denn sein Thema lautete: Wie kommen die Bücher in den Kopf? Diese Frage hat er ganz klar beantwortet. Um es zu verdeutlichen, hatte er einen Trichter dabei. Aber nein, die Ideen fallen nicht einfach oben rein, was den dünnen Haarwuchs am Scheitel des Autors erklären könnte. Nein, die kommen durch die Augen, die Ohren, die Nase und den Mund. Als Seh-Ideen, Hör-Ideen, Riech-Ideen und Schmeck-Ideen.
So erklärt sich auch die Geschichte vom Pfannkuchen-Essen, die er gemeinsam mit Nele erfand. Oder die Geschichte von Anna-Lena und dem sprechenden Bettpfosten.
„Ich fand die Geschichte von der Taxi-Fahrt in Afrika am Lustigsten!“, sagt Leon. „Und die Geräusche waren cool, die er beim Erzählen gemacht hat“, bestätigt Michelle. „Mir hat das Selber-Lesen am meisten Spaß gemacht“, meint Marian. Wer hätte vorher gedacht, dass in einer Autoren-Lesung nicht der Schriftsteller vorliest, sondern die Kinder? Und dass man einen Führerschein am Diaprojektor machen kann? Darauf ist Thore besonders stolz. Und Autogramme gab’s auch, jede Menge sogar. Und Applaus für richtig gute Ideen und Antworten. red./dos



