
Anlage:
· Das
Erstlesebuch „Das
alte Haus“
· Präsentationskonzept:
„Wie kommen die Geschichten in den
Kopf?“
· Das
Erstlesebuch „Ein
Kaninchen stiftet Chaos“
· Präsentationskonzept:
„Ungezogene Haustiere.“
· Das
Erstlesebuch
„Fußball-Freunde“
· Präsentationskonzept:
„Ein steiler Paß.“
· Das
Erstlesebuch
„Donnerwetter, Wikinger!“
· Präsentationskonzept:
„Was macht der Federschmuck bei den
Wikingern?“
· Das
Erstlesebuch „Das
geheime Hexenfest“
· Präsentationskonzept:
Wie kommt die Krähenfeder in den Reisigbesen?
· Presse
· Kurzbiographie,
-bibliographie
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Wie kommt die
Geschichte in den Kopf?
„Das
alte Haus“,
vorgestellt vom
Autor Andreas Kirchgäßner, für
6-10jährige.
Geeignet für Schulen, Büchereien, Buchhandlungen,
Kinderveranstaltungen.
Dauer: ca. 60
Minuten.
Technische
Voraussetzung:
Leinwand, Projektor, ein Tisch, ein Handy,
Verdunklungsmöglichkeiten, eine
kooperationsbereite 2.Person.
Max.
Zuschauerzahl:
60 - 80 Kinder.
Honorar:
Verhandlungssache, ca. 220.- €
Ablauf:
Am Anfang geht
es um die Frage: "Wie kommen die
Geschichten in den Kopf?" Dabei experimentiert der Autor mit einem
Trichter, der die "Einfälle" einfangen hilft.
Einfälle kann man mit
dem Kopf, der Nase, dem Mund, dem Ohr einfangen. Da hören es
alle:
In seiner
Tasche
klingelt sein Handy (das der/die
Veranstaltungsleiter/in, die hinter dem
Publikum steht, mit dem mitgebrachten Handy angewählt hat. Handy-Nummer:
0176 51588401) Er durchsucht
seine Taschen, bis er das Handy gefunden hat
und meldet sich dann mit „Geschichtenerfinder
Andreas“.
2.Person
(ins Handy):
Guten Tag, Herr Geschichtenerfinder. Wir
bräuchten eine neue Geschichte für ein Kinderbuch.
Hätten Sie da was?“
Autor (ins
Handy) : Ähm,
ähh, jo, ähh, vielleicht ...
2.Person
(ins Handy): Was
spannendes.
Autor (ins
Handy) :Aha,
spannend!
2.Person
(ins Handy): Und
gruselig soll sie sein. Ein Bißchen
jedenfalls, nicht zu doll, weil sie ja für Kinder ist.
Autor (ins
Handy) :
Gruselig!
2.Person
(ins Handy): Und
mit Katzen!
Autor (ins
Handy) : Katzen?
2.Person
(ins Handy): Mein
Patenkind hat gerade eine kleine Katze
geschenkt gekriegt. Da wär’s schön, Sie
hätten was mit `ner Katze.
Autor (ins
Handy) : Also,
eine spannende Geschichte für Kinder, die gruselig ist, aber
nicht zu doll und
die mit Katzen sein soll!?
2.Person
(ins Handy): Ganz
genau!
Autor (ins
Handy) :
Ja, also, da muß ich erst mal überlegen, ob mir da
was einfällt ...Spannung,
Grusel, Katzen.
2.Person
(ins Handy): Gut,
geben Sie mir in einer Stunde
Bescheid!
Sie steckt das
Handy
weg.
Autor (ins
Handy) : Eine
Stunde? Hallo, hallo! ... Aufgelegt! Oh Gott oh Gott, in einer Stunde!
Er steckt das
Handy
in eine Innentasche und beginnt zu grübeln und auf seinem
Papier rumzukritzeln.
Dann wendet er sich hilfesuchend an das Publikum:

Im weiteren
Verlauf
improvisiert er mit den Kindern, greift ihre Vorschläge auf,
hat eigene Ideen
und dann fällt ihm die Sache mit dem alten, verfallenen Haus
aus seiner
Kindheit ein. Und da war sogar was mit Katzen. Gruselig war die Sache
jedenfalls. Hoffentlich nicht zu gruselig für Kinder. Aber er
selbst war ja
damals auch noch ein Kind. Also, die Geschichte ging so:
Der Autor
beginnt zu
schreiben. Die Kinder warten. Aber er schreibt nur für sich.
Plötzlich blickt
er auf:
Autor:
Ach, ihr wollt die Geschichte
bestimmt auch erfahren!?
Daraufhin wird
der
Raum verdunkelt und Bilder und Texte des Buches „Das alte
Haus“ auf die
Leinwand projiziert. Die Kinder lesen mit Hilfe des Autors die kurzen
Texte zu
den Bildern. Dauer: ca. 20 Minuten.
Am Ende klingelt wieder das Handy des Autors. Wieder sucht er es in allen Taschen. Natürlich wissen die Kinder inzwischen besser als er, wohin er das Handy weggesteckt hat.
2.Person
(ins Handy): Und,
haben Sie die Geschichte?
Autor (ins
Handy) :
Ich glaub schon!
2.Person (ins Handy):
Und
wie geht sie?
Autor (ins Handy) :
Ähm,
also, wie war das noch, ähhh.
(zu den
Kindern):
Weiß
jemand von Euch noch, wie die Geschichte ging ...?
„Ein Kaninchen stiftet Chaos“, Erstlesebuch in der arsEdition
vorgestellt
vom Autor Andreas Kirchgäßner, für
6-10jährige. Geeignet für Schulen,
Büchereien, Buchhandlungen, Kinderveranstaltungen.
Dauer: ca. 60
Minuten.
Technische
Voraussetzung:
Leinwand, Projektor, Verdunklungsmöglichkeiten.
Max.
Zuschauerzahl:
60 - 80 Kinder.
Honorar:
Verhandlungssache, ca. 220.- €
Ablauf:
Der Autor sitzt
mit
Hut vor einem Stofftier, diskutiert mit ihm über seine
Ungezogenheit und
versucht, es zu überreden, artig zu sein. Anscheinend ohne
großen Erfolg. Auf
die Frage der Kinder, was er vorhat, erklärt er, daß
er eine Geschichte
schreiben will. Mit einem sehr netten Tier. Aber die Tiere machen
nichts als
Unsinn.
Autor: (zu den
Kindern): Wer von euch hat ein Haustier?
Die Kinder
erzählen
von ihren Haustieren.
Autor: Sind eure
Tiere auch so unartig?
Die Kinder
berichten
von Malheuren mit ihren Tieren.
Autor: Hatte jemand
von euch auch mal ein braves Tier?
Die Kinder
berichten
von Tieren, die brav sind.
Der Autor überlegt, ob
Geschichten mit braven Tieren
denn auch spannend sind. Mit den Kindern kommt er schnell zum
Schluß, daß
solche Geschichten stinklangweilig sind.
Vielleicht aber
könnte man eine Geschichte erfinden mit einem braven Tier, das
nur so tut, als
wäre es unartig. Oder einem unartigen Tier, das
plötzlich brav ist. Oder einem
braven Tier, das immer brav ist, aber so tut, als wäre es
unartig. Oder einem
Tier, das nur unartig ist, wenn man es falsch behandelt. Oder einem
Tier, das
brav ist, sobald man es richtig behandelt. Oder einem braven Tier, das
nur bei
seinem „Herrchen“ brav ist ...
Die Verwirrung
ist
perfekt. Der Autor hebt seinen Hut, um sich am Kopf zu kratzen. Aus dem
Hut
fällt ein kleines braunes Stoffkaninchen. Das erklärt
er zu einem „braven
Tier“.
Er
reicht das Kaninchen den Kindern, so daß jedes es
prüfen kann. Aber niemandem
gehört das Kaninchen. Da erinnert sich der Autor an Laura. So
heißt seine
siebenjährige Tochter. Und die hat so ein braunes Kaninchen.
Allerdings liegt
das Kaninchen meistens bei ihr im Bett, manchmal im Badezimmer oder auf
dem
Eßtisch. Hin und wieder darf es auch im Puppenwagen
mitfahren. Aber im Hut war
es noch nie ...
Der Autor
überlegt mit den Kindern, wie das Kaninchen in
seinen Hut gekommen sein mag. Mitten in den absurdesten
Überlegungen kommt ihm
eine Idee. Er beginnt zu schreiben. Die Kinder warten. Aber er schreibt
nur für
sich. Plötzlich blickt er auf:
Autor: Ach, ihr wollt die Geschichte auch
erfahren!?
Daraufhin wird
der
Raum verdunkelt und Bilder und Texte des Buches „Ein
Kaninchen stiftet Chaos“
auf die Leinwand projiziert. Die Kinder lesen selbst, oder mit Hilfe
des Autors
die kurzen Texte zu den Bildern. Dauer: ca. 20 Minuten.
Am Ende will
der
Autor die Geschichte nochmals zusammenfassen. Er hat ein schlechtes
Gedächtnis.
Die Kinder müssen ihm helfen.
Badische
Zeitung vom Montag, 24. Oktober 2005
„Lesen
kann echt Spaß machen“
Andreas Kirchgässner zog Eschbacher Grundschüler mit
seinen Geschichten in den
Bann / Mitmachen und Erfinden waren gefragt
STEGEN (ro). „Lesen
bildet!“ oder „Ein gutes
Buch ist ein guter Freund“, diese Sprüche kennen
Generationen von Schülern. Der
alljährliche „Fredericktag“ ist als
Appetitanreger für die Leselust der
Jüngsten gedacht, die mit immer mehr elektronischen Bildern
statt
Buchstabenfutter aufwachsen.
Dass er
„Geschichtenerfinder“ sei, wussten
Eschbachs Erst- bis Viertklässler von Andreas
Kirchgässner. Gespannt warteten
sie auf den in Merdingen mit seiner Familie lebenden Quereinsteiger in
Sachen
Schreiben. Der Autor zahlreicher Drehbücher, Essays und
Reportagen für
Printmedien, Hörfunk und Film wusste die gesamte
Schulgemeinschaft
einschließlich Rektorin Christa Schürmann mit ihrem
Kollegium mit seiner Lesung
als „interaktives Theaterstück“ zu
fesseln.
„Wie kommen die
Geschichten in den Kopf?“, fragt
er neugierig Mädchen und Buben, hält dabei einen
Trichter in der Hand, der von
Stirn über Auge, Nase und Ohr führt. Er sammelt jene
Sinneseindrücke, die sich
beim Drübernachdenken in seine Geschichten verwandeln.
Mit einem kleinen Stoffhasen
diskutiert
Kirchgässner über die Ungezogenheit von Haustieren.
Unverhofft wendet er sich
den Kindern zu: „Wer von euch hat ein Haustier?“
Begeistert schnappen die
Finger, viele wollen erzählen. Wie Nadja, deren zwei
Schildkröten sich eines
Tages unter dem Schrank versteckten und ganz verstaubt wieder darunter
auftauchten. Alle lachen über das, was sie sich in ihrer
Fantasie dazu
vorstellten. Jeder Beitrag wird belobigt. „Das hat Nadja gut
gemacht, dafür
bekommt sie Beifall“, freut sich der Geschichtenerfinder. Er
spornt an,
verführt zu noch mehr Beteiligung an seinen lustig verpackten
Fragen.
Ein zweiter Stoffhase gesellt sich
dazu, umarmt
den anderen. Kirchgässner wendet sich einem Mädchen
zu, drückt ihm die
Projektorbedienung zur Diashow in die Hand, übt unter
Einbeziehung aller mit
ihr das Vor- und Zurückschalten –
„großer Beifall, weil Mädchen technisch so
begabt sind!“ – und los geht’s mit dem
Lesen. Bild für Bild entsteht die
Kaninchen-Chaos-Geschichte mit manch unerwarteter Wendung. Was unter
den
Bildern steht, darf der lesen, der gerade das
Stoffhasenpärchen in der Hand
hält, das die Runde durch die Schülerreihen dreht.
Neugier anregen, zum
Darüberreden ermutigen, mit
Lob Konzentration fordern und erhalten und mittels Unerwartetem (zum
Beispiel
plötzlicher lauter Ausruf) festgefahrene
Gedankengänge loseisen – Andreas
Kirchgässner zog alle Register und brachte unendliche Geduld
auf, jede(n) so
lesen zu lassen, wie er/sie es eben konnte.


Der
Autor Andreas Kirchgäßner stellt sein neues
Erstlesebuch „Fußball-Freunde“ vor.
Für 6-10jährige. Geeignet für Schulen,
Büchereien, Buchhandlungen,
Kinderveranstaltungen.
Dauer: ca. 60
Minuten.
Technische
Voraussetzung: Leinwand,
gewisse Verdunklungsmöglichkeiten.
Max.
Zuschauerzahl: 60 - 80 Kinder.
Honorar: 220.-
€
Ablauf:
Der
Autor begrüßt die Kinder und fragt, ob sie wissen,
was er von Beruf ist. Die
Kinder wissen es. Aber der Autor bohrt weiter: Was macht ein Autor?
Geschichten
erfinden! Wie aber kommen die Geschichten in den Kopf?
Der
Autor öffnet seine große Aktentasche. Holt eine
Recycling-Sandale aus Afrika
heraus: Was ist das? „Ein Jesuslatschen!“,
„Eine Sandale!“, „Ein
Badeschlappen!“ Der Autor ist unzufrieden mit den
Vorschlägen: „Das hier ist
ein Autoreifen!“ Riesengelächter. Aber der Autor
beharrt auf seiner Behauptung.
Dann beginnt er zu erzählen:
Die
alten runter gefahrenen Reifen der Eltern werden von den Autos
abmontiert. Wo
kommen sie hin? Zum Recycling. Zum Reifenhändler!
Manchmal
bringt er sie auf ein großes Schiff, das von Hamburg
abfährt, über die Nordsee,
durch den Kanal (zwischen Frankreich und England) in den Atlantischen
Ozean, um
Spanien und Portugal herum, um ganz Westafrika herum, bis er am Golf
von Guinea
ankommt, in der Hafenstadt Cotounou im kleinen westafrikanischen Land
Benin.
Dort
werden die Reifen abgeladen. Was macht man damit? Man montiert die
Reifen
wieder an Autos. An Taxis. Wer ist schon einmal mit einem afrikanischen
Taxi
gefahren?
Autor:
Ich erzähle Euch jetzt, wie ich in einem afrikanischen Taxi
gefahren bin.
Auf
einem großen Taxibahnhof ging ich zu einem Fahrer und fragte,
ob er nach Accra
fährt. Er sagte: „Steig ein!“
Ich
stieg hinten in das Taxi. Jetzt erst sah ich, daß es keine
Innenverkleidung
mehr hatte. Kein Tacho, keinen Kilometerzähler. Egal dachte
ich und fragte den
Taxifahrer: „Können wir fahren?“
Wait!
sagte er. Das ist Englisch und heißt
„Warte!“
Ich
wartete. Endlich kam die Frau, auf die er scheinbar wartete. Sie hatte
viele
Säcke und Kisten dabei. Die lud der Fahrer in den Kofferraum.
Dann stieg die
Frau neben mir ein. Sie war ziemlich dick und der Wagen ging auf einer
Seite in
die Knie. Können wir fahren? Wait!
Endlich
kam eine andere Frau, genauso dick, genauso viel Gepäck, sogar
ein lebendiges
Huhn. Der Fahrer türmte das Gepäck aufs Dach. Die
Frau setzte sich auf der
anderen Seite neben mich. Der Wagen kam zwar wieder ins Gleichgewicht,
aber es
wurde ziemlich eng. Ein kleiner Mann brachte einen Haufen Taschen. Auch
die
kamen aufs Dach und der Mann stieg ein. Der Wagen neigte sich nur
wenig, denn
der Mann war Haut und Knochen. Mein einer Arm schlief ein.
Können wir fahren?
Wait!
Vorne
stieg ein dicker Militär ein. Er hatte eine Ziege mitgebracht.
Und Koffer und
Kisten und einen Teppich. Alles kam aufs Dach. Können wir
fahren? Wait!
Zwei
Zwillinge, mitteldick, stiegen neben den Militär und der
Fahrer mußte ganz an
die Seite rücken. Einer der beiden sollte das Schalten
übernehmen. Der Fahrer
wollte lenken und Kupplung, Gas und Bremse bedienen. Erstmal zurrte er
das
Gepäck auf dem Dach zurecht. Obendrauf die Ziege.
Mein
anderer Arm schlief auch ein. Können wir fahren? Wait!
Eine
2 Meter große Frau, sehr dünn, stand
draußen. Sie hatte nur ein paar Hühner bei
sich. Der Fahrer schob sie über unseren Schoß auf
die Rückbank. Meine Beine
kriegten kein Blut mehr. Können wir fahren? Wait!
Was
sind die beiden wichtigsten Dinge in einem afrikanischen Taxi?
Richtig!
Die Hupe und ... der Kassettenrekorder. Der wurde aufgedreht. Dadididi
dadududu. Trööttrööt.
Dann
ging‘s in rasanter fahrt los. Immer Vollgas. Dadididi
dadududu. Trööttrööt.
Alle
Fahrgäste flogen durcheinander, bis sie einen
gemütlichen Platz gefunden
hatten. Dadididi dadududu.
Trööttrööt.
Doch
plötzlich: Pfffffffff, fing der Wagen in die Knie: Platten!
Alle aussteigen.
Säcke, Kisten, Hühner, Teppiche aus dem Kofferraum
ausladen. Darunter kommt der
Reservereifen zum Vorschein. Auch ein Altreifen aus Deutschland.
Alle
anpacken und den Wagen anheben: Der Fahrer montiert den alten Reifen ab
und den
Reserve-Altreifen wieder drauf. Säcke, Kisten,
Hühner, Teppiche wieder einpacken.
Alle wieder einsteigen. Kassettenrekorder an: Dadididi dadududu.
Trööttrööt. Es
geht weiter. Fahrgäste fliegen durcheinander.
Doch
plötzlich: Pfffffffff, fing der Wagen in die Knie: Platten!
Alle
aussteigen. Ein Mann mit einem kleinen Brenner repariert alte Reifen.
Den alten
Reifen von uns konnte er aber nicht mehr reparieren: Zu dünn,
zu
runtergefahren. Was machte der Fahrer mit dem Reifen? Wegwerfen? Nein!
Er
verkaufte ihn auf dem Markt von Accra an einen Schuhmacher. Ich sah,
wie der
Schuhmacher aus den dicken Teilen des Reifens die Sohle schnitt, aus
den dünnen
die Riemen. Er fragte mich, woher ich komme: Deutschland.
Germany!
rief er begeistert. Da lebte sein Sohn. Ein Fußballspieler.
Ein sehr guter mit
richtigen Fußballschuhen! Wie er heißt?
Abukari!
Ich
beschloß, mich nach einem Fußballspieler namens
Abukari in Deutschland
umzusehen. Und ich fand ihn. Und fand dazu noch zwei Jungs: Benny und
Armin.
Eine neue Geschichte. Soll ich sie erzählen.
Verdunkeln!
Dias!


Gemein! Erst
erzählt Eriks Papa bei ein paar Hörnchen Met
die tollsten Abenteuer, die er und seine Wikinger erlebt haben wollen.
Ein Wal
habe das Schiff bereits verschluckt. Da habe er, Leif Erikson, dem Tier
ins
Spautloch geblasen. Es habe darauf das ganze Schiff wieder ausgespuckt
...
Als Mama die
Trinkrunde unterbricht und die Wikinger zur
Arbeit aufs Meer schickt, darf Erik nicht mit. Er sei zu klein
für solchen
Unfug, sagt Mama. Immerhin darf er den Männern noch die Decken
an Bord bringen.
Und so kommt es, daß die Wikinger um Eriks Vater Leif auf
hoher See unter den
Decken einen blinden Passagier entdecken.
Weit weg von
ihren Frauen lassen sich die Wikinger an Bord
die Sonne auf den Pelz scheinen. Niemand außer Erik beachtet
das Unwetter, das
am Horizont aufzieht. „Halb so wild!“ findet Leif.
Das aber ist ein schwerer
Irrtum: Der Orkan treibt das Schiff wie eine Nußschale
über den weiten Ozean.
Er zerfetzt die Segel, spült den Sonnenkompaß
über Bord. Da ist es ein Glück,
den schlauen Erik dabei zu haben, der aus den Decken neue Segel
näht. Doch das
Land, an das sie getrieben werden, ist irgendwie seltsam. Mit den
Bisons dort
ist nicht zu spaßen. Und die bunten Vögel
können ihre langen Stachel mit dem
Bogen abschießen. Im Handumdrehen sind unsere Wikinger in der
Hand von
Rothäuten. Nur Erik kann entkommen. Wie aber soll er die
Wikinger befreien, wo
doch die Indianer sogar die Flöhe husten hören? Im
letzten Moment versteckt
Erik sich in einem Tipi. Es handelt sich just um das Zelt von
„Schöne Feder“,
der Tochter des Häuptlings „Dickes
Bullauge“. Wird sie Erik verraten?
Was macht der
Federschmuck bei den Wikingern?
Der Autor Andreas Kirchgäßner stellt sein neues Erstlesebuch „Donnerwetter, Wikinger!“ vor. Für 6-10jährige. Geeignet für Schulen, Büchereien, Buchhandlungen, Kinderveranstaltungen.

Dauer: ca. 60
Minuten.
Technische
Voraussetzung: Leinwand,
gewisse Verdunklungsmöglichkeiten.
Max.
Zuschauerzahl: 60 - 80 Kinder.
Honorar: 250.-
€
Ablauf:
Der Autor
begrüßt die Kinder und stellt sich als
„Geschichtenerfinder“ vor. Er berichtet vom Beruf
des Geschichtenerfindens:
Alle glauben,
Geschichtenerfinder sitzen am Schreibtisch und
tippen munter eine Geschichte nach der anderen in ihren Computer. Das
stimmt
nicht! Der Geschichtenerfinder sitzt nicht munter am Schreibtisch. Er
tiegert
grübelnd durch seine Wohnung. Er plündert die
Schokolade aus dem
Süßigkeitenversteck. Er löffelt Berge von
Vanilleeis. Und dann, ja dann kommt
ihm eine Idee. Und manchmal kann er die Idee sogar gebrauchen.
Autor: Oft bringen
mich auch andere auf gute Ideen. Mein Freund
Buddel zum Bleistift. Buddel ist ein Arsch ... ja, ein richtiger Arsch
... wie
ging das schwierige Wort nochmal? ... ein Arschäologe. Auf
Deutsch: Ausgräber
von Altertümern. Jedenfalls schickt Buddel mir alle Nase lang
Sachen, die er
ausgegraben hat. Er und ich, wir bilden eine SymphiHose ... oder wie
das
komische Wort heißt. Wir sind wie Biene und Blüte.
Er ist die Biene. Er schickt
mir den Blütenstaub und ich mach daraus Samen. Und mancher
Samen geht auf.
Mancher auch nicht.
Buddel
gräbt jedenfalls in Dänemark die Samen ...
ähh, die
alten Sachen aus. Da findet er dauernd Zeug von den Wikingern. Die
haben dort
gelebt. Den alten Wikinergerkram aus dem 8. Jahrhundert schickt er mir.
Ich
soll ihm daraus Geschichten machen. Wenn die Geschichte gut sind,
kommen sie
ins Geschichtsbuch. Ja, so ist das bei einer SymphiHose: Eine Hand
wäscht die
andere.
Jedenfalls kam
neulich ein Brett mit einem Stab in der Mitte
bei mir an. Das war ein Sonnenkompaß, mit dem die Wikinger
auf dem Meer ihren
Weg fanden. Buddel und ich hatten auch mal Streit, als er mir mit einem
Lastwagen einen riesigen Runenstein vor die Tür stellte. Die
eingeritzten Runen
konnte keiner lesen. Also sollte ich eine spannende Geschichte
erfinden, die da
drauf stehen könnte. Leider kam ich aber nicht mehr in meine
Wohnung.
Und gerade
heute hat Buddel mir wieder was geschickt.
Diesmal was kleineres. Dieses Paket hier. Wahrscheinlich ein
Wikingerhelm.
Der
Geschichtenerfinder packt zur allgemeinen Überraschung
einen Indianerschmuck aus. Dann holt er einen Brief aus dem
Päckchen. Ein
weiteres Kind hilft beim Vorlesen:
Buddel
schreibt, daß er diesen Federschmuck in der Grabkammer eines
berühmten
Wikingerhäuptlings Namens „Erik der
Nachdenkliche“ gefunden hat. Er lag
zwischen Wikingerhelmen, an denen man die Hörner abschrauben
kann.

Badische Zeitung vom Donnerstag, 26. Oktober 2006
Der Buchautor Andreas
Kirchgäßner beim "Fredericktag" in der
Spielwegschule

Der Gast hielt keine
Vorlesung im üblichen Sinne, sondern bezog die Kinder in das
Geschehen mit ein,
wobei seine Fragen unbefangen beantwortet wurden. Am Anfang seiner
"Vorlesung" stand die Frage, wie ein Buch entsteht, woher die Idee
kommt und welche Schritte notwendig sind bis zum fertigen Werk.
In lebendiger Art und Weise gewann der "Geschichtenerfinder" die
Sympathien seiner jungen Zuhörer und zog sie in seinen Bann.
In seinem
Kinderbuch "Donnerwetter, Wikinger" , das er bei den Schülern
der 3.
und 4. Klasse in den Mittelpunkt stellte, ging es um die spannende
Frage, wie
Indianerfedern zu den Wikingern kommen, wobei Bilder und Texte aus dem
Buch auf
die Leinwand projiziert wurden. Die Kinder durften die kurzen Texte zu
den
Bildern selbst vorlesen, die äußerst
amüsant waren. Die Zuhörer waren gefesselt
von der Geschichte und den Abenteuern des jungen Wikingers (der
zusammen mit
anderen Wikingern als blinder Passagier Amerika entdeckte) und der
Tochter des
Indianerhäuptlings und dankten dem Autor für die
interessant gestaltete
Unterrichtsstunde.
Die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse
waren ebenfalls gebannt von
den Erlebnissen des vertauschten Kaninchens "Kanini" , sowohl zu
Hause bei Ulli als auch im Hasenhotel, entnommen aus dem Buch "Ein
Kaninchen stiftet Chaos" . Die witzige Geschichte über ein gar
nicht so
braves Nagetier hatte es den jüngsten Zuhörern
offensichtlich angetan, zumal
Kirchgäßner alle Register zog, um den Kindern zu
vermitteln, dass Lesen echt
Spaß machen kann.
Andreas Kirchgäßner
Laurence Sartin

Ab 7 Jahren / 48 S.
21,7 cm x 15,5 cm
6,50 € [D]
ISBN 978-3-7607-4017-1
Das gibt's doch nicht: Eine Hexe
beim Fasnachtsumzug
fliegt wirklich auf ihrem Besen. Als Lars und Laura sie stellen,
verwandelt sie
sich in eine Krähe und fliegt davon. Ihren Besen
können die Kinder aus dem
Gedränge retten. Abseits des Umzugs geben sie ihn der
Krähe zurück, die sich
darauf hin flugs in die Hexe Manja zurückverwandelt. Gerade
mal 300 Jahre ist
sie alt und darf dieses Jahr zum ersten Mal an der Walpurgisnacht
teilnehmen.
Sie verspricht, die Kinder dorthin mitzunehmen.
Tatsächlich holt Wanja sie zum großen Hexenfest auf
den Blocksberg ab, wo sie
sich gut verkleidet unter die wilden Hexen mischen. Auf dem
Höhepunkt
verwandeln sich die Hexen in Tiere. Nur Lars und Laura können
sich nicht verwandeln.
Da fliegt ihre Hexenverkleidung auf. Jetzt wirds eng für Manja
und die beiden
...
Bevor Manja in das große Vogelhaus im Garten der Kinder
ziehen kann, müssen die
drei noch ein paar echte Abenteuer bestehen.
Wie
kommt die Krähenfeder
in
den Reisigbesen?
Der Autor Andreas
Kirchgäßner stellt sein neues
Erstlesebuch
„Das geheime
Hexenfest“ vor. Für 6-9jährige.
Geeignet für Schulen, Büchereien, Buchhandlungen,
Kinderveranstaltungen.
Dauer: ca. 60 Minuten.
Technische
Voraussetzung:
Leinwand, gewisse Verdunklungsmöglichkeiten.
Max.
Zuschauerzahl:
60 - 80 Kinder.
Honorar: 220.- €
Der
Autor begrüßt die Kinder und stellt sich
als „Geschichtenerfinder“ vor. Wie gelingt es dem
Geschichtenerfinder, die
„Einfälle“ so zu lenken, dass sie in
seinem Kopf landen? Dazu benötigt man
Hilfsmittel! Zum Beispiel die Geschichtenerfindertasche. Der
Geschichtenerfinder holt einen Trichter aus der Tasche. Wenn er den auf
dem
Kopf (dort, wo die Haare extra schon etwas dünner werden!)
ansetzt, kann er
„Einfälle“, die gerade bei einem der
Kinder einfallen wollen, abfangen und in
seinen Kopf umleiten.
Viele
Einfälle kommen allerdings auch durch
das Ohr in den Kopf. Was sind das für Einfälle?
Richtig: Höreinfälle! Wer hätte
einen Höreinfall, der für eine Geschichte taugt?
Manche Einfälle kommen auch
durch die Nase herein. Riecheinfälle! Wer hätte einen
Riecheinfall für eine
gute Geschichte? Andere Einfälle kommen durch den Mund.
Schmeckeinfälle! Was
wäre ein Schmeckeinfall, den man für eine Geschichte
gebrauchen kann? Die
meisten Einfälle kommen natürlich durch das Auge
herein. Seheinfälle! Wer hätte
einen Sehein ...?
Der
Geschichtenerfinder stolpert, indem er
angestrengt durch den Trichter schaut, über einen Reisigbesen,
der an der Wand
lehnt. Er hebt ihn auf, untersucht ihn. Tatsächlich! Im Reisig
entdeckt er eine
schwarze Feder. Er zieht sie heraus, betrachtet sie versonnen.
Von
was für einem Vogel könnte diese Feder
stammen? Adler, Gockelhahn, Amsel? Nein, das ist eine
Krähenfeder! Wie kommt
sie in den Reisigbesen? Ganz einfach: Sie ist beim Fegen darin
hängen
geblieben. Der Geschichtenerfinder fährt fort, den Besen zu
untersuchen. Und
tatsächlich: Da ist ein kleiner Brief drin angebracht. Er
öffnet ihn, hat aber
seine Lesebrille vergessen. Ein Kind hilft ihm beim Lesen:
„Lieber
Finder! Dieser Besen gehört mir. Hin
und wieder verliere ich ihn. Wenn Du ihn findest, bring ihn mir bitte
zum
Birnbaumweg 7. Zum Dank reite ich dann eine Runde mit Dir auf dem
Besen. Deine
Manja.“


![]() |
· 1957 - in
Freiburg
geboren,
· 1979 - 83
Landwirtschaftliche Lehre, Tätigkeit in Kfz-Werkstatt,
Stahlindustrie,
Schreinerei. Journalistische Arbeiten.
· 1983 - 86 Umschulung zum Maschinenschlosser, Arbeit als Formenschlosser.
· 1986 - 91
Lagerarbeiter in Hamburg, Mitarbeit an Zeitschrift, erstes Drehbuch.
· 1991-93 Reise in einem alten Bus von Hamburg über Nordafrika, durch die Sahara und dann quer durch Westafrika.
· Seit 1994 in
Merdingen. Veröffentlichungen in
der
Reihe Fragmente (Literarische Gesellschaft Karlsruhe) und in
"anderswo" (Isele).
· 1996 Stipendium
des
Förderkreises deutscher Schriftsteller in
Baden-Württemberg für Zeitverlust.
· 1998
Drehbuchauftrag
von der Stuttgarter Filmgalerie 451 für die Verfilmung des
schwäbischen
Heimatromans Rulaman.
· Erneute
Afrikareise
mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes.
· Afrikaessays
u.a. im Berliner Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau, Die Woche, Die TAZ,
Züricher Weltwoche, Züricher Tagesanzeiger,
Stuttgarter Nachrichten, Leipziger
Volkszeitung, Zeitung zum Sonntag, Nordkurier...
· 1999 Filmkomödie Jobsharing von der Baden-württembergischen Filmförderung (MFG) gefördert.
· 2000
– Hörfunk: Das Afrika-Essay
Der Preis des Perlhuhns in
SWR2-Eckpunkt. Reportage über
die Saharareisende Künstlerin S. Glauser für SWR2.
Komödie Jobsharing
als Mundarthörspiel auf SWR 4.
· 2001- Kinderbuch Das alte Haus
in der ArsEdition, München.
· Marokkoreise im
Auftrag des SWR. Hörfunkbeiträge
über die Trance-Musik
der Gnawa, Deutschlandradio, Hessischen Rundfunk,
Saarländischen Rundfunk, SWR.
· 2002
–Afrikaroman Zeitverlust
im demand-verlag
· Das Kinderbuch Kanini
stiftet Chaos, ArsEdition, München.
· Stipendium des
Förderkreises deutscher Schriftsteller in
Baden-Württemberg für den Jugendroman
Anazarah.
· Saharareise mit
Unterstützung des Auswärtigen Amtes.
· Das
Hörspiel Malaria-Drum
in SWR2-Dschungel.
· Kinderbuch Donnerwetter,
Wikinger ArsEdition, München.
· Jobsharing wird im Rahmen
der
Insentiv Funding der MFG gefördert.
· Dramaturgischer
Trainer beim Drehbuchcamp (Freiburg
und Wiesbaden).
·
2006
– Kinderbuch
·
„Das
geheime
Hexenfest“ für
die vierte
Lesestufe, ArsEdition.
·
Dramaturgischer
Trainer
beim
Drehbuchcamp und beim Förderkreis deutscher Schriftsteller in
BW,
Textwerkstätten
· Reise
nach
Essaouira/Marokko
· Hörfunk-Feature
"Gnawa, der Blues Marokkos", SWR2, und "Die
Erben des Sidi Bilal", Hessischer Rundfunk
· Umfangreiche
Lesereisen
·
Mitglied
des
Literatur Forums Südwest. VS-Mitglied seit 1996.
